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März 2007
Ich mag Musik nur, wenn sie laut ist
Höre ich noch gut?
DJ Wer das wissen will, sollte beim HNO-Arzt einen Hörtest machen lassen. Der kann das Ergebnis erklären und über geeignete Maßnahmen informieren. Wer schon einen Hörschaden hat, muss umso mehr aufpassen, da eine drohende Lärmschwerhörigkeit die Lebensqualität stark beeinträchtigt. Wichtig: Nach Discobesuchen und Konzerten den Ohren Ruhe gönnen.
Unliebsame Lärmquellen, zum Beispiel während der Arbeit, mit geeignetem Gehörschutz in Schach halten. Wie das genau funktioniert, kann man hier nachlesen.
MP3-Player im Visier
MP3-Player Warum warnen Mediziner und Akustiker vor täglichem lautem Musikgenuss per MP3-Player? Dazu Professor Hasso von Wedel von der HNO-Uniklinik in Köln: „Das eigentliche Problem sind die modernen Einsteckhörer dieser Geräte. Seitdem diese auf dem Markt sind, haben die
Erkrankungen des Gehörs zugenommen. Im Gegensatz zu den alten Kopfhörern, die noch locker auf der Ohrmuschel auflagen,werden die Einsteckhörer weit in den Gehörgang eingeführt. Die Lautsprecher sitzen direkt am Trommelfell und bewirken eine Verdoppelung der wahrgenommenen Lautstärke. Dazu kommt, dass jeder, der sich nur
etwas im Internet auskennt, ohne Probleme die vorgeschriebene Schallpegelbegrenzung von 100 Dezibel an seinem Gerät aufheben und erheblich lauter Musik hören kann. Nach nur einer Stunde Musikhören im Bereich zwischen 110 und 120 Dezibel kann das Gehör Schaden
nehmen.“
Alarmstufe rot: Dauerklingeln im Ohr
Wer nach einem Disco- oder Konzertbesuch ein Pfeifen oder Klingeln im Ohr hat, das auch nach einigen Stunden Ruhe nicht verschwindet, sollte sofort zum Arzt oder in die nächste Notaufnahme im Krankenhaus gehen. Eine schnelle fachkundige Behandlung kann unter Umständen helfen, bleibende Hörschäden zu vermeiden.
Rocken nur mit Knopf im Ohr – auch für Musiker, DJs und Discogänger
Ohrstöpsel Wer gerne und oft laut Musik hört, seine Hörfähigkeit aber nicht aufs Spiel setzen will, sollte sich beim HNO-Arzt oder Hörgeräteakustiker über geeigneten Gehörschutz beraten lassen. Für jeden Anspruch und Geldbeutel gibt es eine passende Lösung. Beim Berufsgenossenschaftlichen Institut für Arbeitsschutz (BGIA) steht darüber hinaus für Fachleute ein kostenloses Auswahlprogramm zur Verfügung, das mehrere hundert Gehörschützer für verschiedene Anforderungen auflistet (www.hvbg.de/..).
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