März 2008
Mofa, Roller und Co.
Gute Fahrer trainieren
Nur das Gleichgewicht halten zu können, reicht für einen Zweiradfahrer nicht aus. Wer sein Fahrzeug beherrschen will, sollte ein Übungsprogramm mit entsprechenden Aufgaben absolvieren. Anfänger belegen am besten zuerst einmal einen der Mofakurse, die in vielen Schulen angeboten werden. Wird die Maschine schneller, empfiehlt sich nach der Führerscheinprüfung ein Fahrsicherheitstraining für Zweiradfahrer bei einem der bekannten Automobil- beziehungsweise Motorradclubs. Auch die Verkehrswachten und einige Hersteller bieten solche Trainings an. Am besten fragt man gezielt bei der Verkehrspolizei nach örtlichen Anbietern oder sucht im Internet.
Tipp:
Jeder Fahrer kann auch selbst bestimmte Übungen machen, um die eigene Fahrsicherheit zu erhöhen. Praktische Anleitungen findet man beim ADAC (Ausgabe 30, August 2007).
Cool, cooler, frisiert
Beim „Nachrüsten“ von Mofas, Mopeds und Rollern gibt es laut Polizei nichts, was es nicht gibt. Doch manche mit Stolz vorgeführte Neuerung entspricht nicht der Straßenverkehrs-Zulassungsordnung und beschert dem Fahrer bei der nächsten Polizeikontrolle oder beim nächsten TÜV-Termin richtig Ärger. Im ungünstigsten Fall verliert er den Versicherungsschutz, was bei einem Unfall sehr viel Geld kosten kann.
Jeder, der sein Gefährt frisiert oder unerlaubt auftunt, muss sich über Folgendes im Klaren sein: Verursacht man mit einem frisierten Roller ohne Zulassung einen Unfall, kann das richtig teuer werden. War der Umbau schuld an dem Unfall oder hat er Unfallfolgen erschwert, muss die Versicherung nicht zahlen. Ebenfalls bitter: wenn der Roller nach dem Motortuning in die nächsthöhere Leistungsklasse fällt, für die der Halter gar keinen Führerschein hat. Im Falle einer Polizeikontrolle wird das als „Fahren ohne Fahrerlaubnis“ geahndet. Folge: Die Fahrerlaubnis ist erstmal weg und der Autoführerschein rückt in weite Ferne.




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