
Januar 2009
Die süße Versuchung?
Für eine gesunde Ernährung kommt es auf den richtigen Mix an, da will mit Köpfchen gegessen werden. Weder kann man sich nur von Schnitzel und Currywurst, noch ausschließlich von Möhren und Äpfeln ausgewogen ernähren. Auf die richtige Auswahl und Menge kommt es an!Das gilt auch für die süßen Produkte: den Fruchtsaft, die Limonade, den Kuchen, die Schokolade oder den Milchshake. Ab und zu etwas Süßes zu sich zu nehmen, ist erlaubt und sogar lebensnotwendig. Wer aber fast ausschließlich süße Sachen isst, ernährt sich auf Dauer ungesund und tut auch seinen Zähnen nichts Gutes, wenn er sie nicht regelmäßig putzt.
Zucker wird nicht nur wegen seiner süßenden, sondern auch wegen seiner vielfältigen anderen Eigenschaften eingesetzt, er hat zum Beispiel konservierende Wirkung. Die Marmelade „mit weniger Zucker“ ist anfällig für Verderb. Wer einen Kuchen ganz ohne Zucker backen will, wird scheitern. Eine Prise Zucker trägt zur Geschmacksabrundung von Speisen bei. Insofern wird Zucker in vielen Lebensmitteln verarbeitet – sei es im Haushalt, sei es in der Lebensmittelherstellung.
Auf die Zusammensetzung achten!
Ein Blick in die Zutatenliste bei verpackten Lebensmitteln gibt Auskunft über deren Zusammensetzung. Dort findet man auch verschiedene Zuckerarten. Sie sind unter den folgenden Bezeichnungen zu finden: Saccharose (Zucker aus Zuckerrüben oder Zuckerrohr), Glucose (Traubenzucker oder Dextrose), Fructose (Fruchtzucker), Maltose (Malzzucker), Lactose (Milchzucker), Maltodextrin oder Sirupe.
In der Zutatenliste sind zwar keine Mengenangaben zu finden, die Zutaten werden aber nach der zugesetzten Menge absteigend sortiert. Je weiter vorne bestimmte Inhaltsstoffe aufgeführt sind, desto höher ist ihr Anteil im Lebensmittel. Heute sind auf fast allen Verpackungen weitere interessante Informationen zu finden – so zum Beispiel die Angaben zum Nährstoffgehalt. Die wichtigste Angabe ist dabei die Kalorienzahl. Denn wer sein Gewicht halten oder sogar abnehmen will, für den ist es wichtig zu wissen, wie viele Kalorien er aufnimmt. Angaben zu den verschiedenen Nährstoffen findet man einerseits in Gramm pro 100 g (meist auf der Verpackungsrückseite), andererseits auch in Gramm pro Portion und in Bezug zu den Referenzwerten für die tägliche Energieund Nährstoffaufnahme auf der Verpackung (sogenannte GDA-Kennzeichnung). Somit wird sofort ersichtlich, wie viel Energie, Kohlenhydrate oder Zucker pro Portion enthalten sind.
[zum Vergrößern auf das Bild klicken]




![[Logo] www.jugend-arbeitsschutz-preis.de](/images_nextline/JAZ_Farbe.gif)

