
JAZ - Deutscher Jugend-Arbeitsschutz-Preis
„Man darf seine Gesundheit nicht leichtsinnig aufs Spiel setzen“
15.2.2008 - Sie springt von 20 Meter hohen Klippen und macht mit Leichtigkeit einen Salto vom Fünf-Meter-Brett. Anna Bader ist zweifache Europameisterin im Klippenspringen und nun auch prominente Patin für den Deutschen Jugendarbeitsschutz-Preis.Erst im Juli 2007 hat Anna Bader zum zweiten Mal mit einem Sprung aus 15 Metern Höhe in Ponte Brolla, Schweiz, die internationalen Europameisterschaften im „Cliff Diving“ gewonnen. Ein gesundes Maß an Selbsteinschätzung ist der 24jährigen Studentin aus Mainz im Beruf und im Sport wichtig. „Man darf seine Gesundheit nicht leichtsinnig aufs Spiel setzten. Ich springe nur, wenn alle Bedingungen stimmen, aber niemals unter Druck oder um als mutig zu gelten." Mit dieser Überzeugung hat sie gerne die Patenschaft für den Deutschen Jugend-Arbeitsschutzpreis (JAZ) 2008 übernommen. „Egal, ob im Sport oder am Arbeitsplatz: Es ist wichtig, dass Menschen sich füreinander verantwortlich fühlen. Arbeitsschutz setzt hier einen Akzent."
Der Deutsche Jugend-Arbeitsschutzpreis wird alle zwei Jahre an Jugendliche verliehen, die mit innovativen, praxisnahen Ideen für mehr Sicherheit und Gesundheit an ihrem Arbeitsplatz gesorgt haben. Der Preis wird von der Fachvereinigung Arbeitssicherheit (FASI) verliehen. Noch bis zum 31. Mai 2008 können sich Jugendliche bis 24 Jahren mit Projekten beteiligen. Anna Bader wird die Gewinner der diesjährigen Runde am 8. Oktober 2008 bei der Eröffnungsveranstaltung der „Arbeitsschutz aktuell" in Hamburg auszeichnen.




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